mar 8, 2013
Sonjas Insel
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SONJA´S INSEL – Wer steckt dahinter?

Meine Spanien-Affinität wurde mir quasi mit in die Wiege gelegt. Schon von Kindesbeinen an fühlte ich mich zu diesem Land irgendwie hingezogen. Nach einem Mallorca-Urlaub mit 14 wurde der Drang, spanisch zu lernen immer größer, leider war es mir in der Mittelschule nicht möglich die Sprache zu lernen.

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Der erste Kontakt

Der erste Kurs, zu dem ich mich im ersten Semester meines Studiums – der Internationalen Betriebswirtschaft in Wien –  anmeldete war ein spanisch Intensivkurs. Doch dem war nicht genug. Ich bin der Typ, eine Sache entweder ordentlich zu machen, oder eben lieber zu lassen, deshalb war ich der Meinung nach nur einem Studienjahr spanisch bereits mit Wirtschaftsspanisch zu beginnen sei nicht sinnvoll.

So nahm meine Geschichte mit Ibiza ihren Lauf. Frustriert vom feucht-kalten Wetter in Wien setzte ich mich in den Weihnachtsferien zu einem Bewerbungsschreiben in dem ich mich für ein Praktikum bewarb um die Sprache zu vertiefen. Mangels an Alternativen und damals noch ohne das Internet als Hilfe (kaum vorzustellen) holte ich mir vom spanischen Kulturinstitut einen Hotelführer und schrieb blind an 50 Hotels am Festland und auf den Balearen. Insgesamt erhielt ich auf meine Blindbewerbungen nur ca. eine Hand voll Briefe zurück – 5 Absagen und eine Zusage, und diese Zusage kam ausgerechnet von einem Hotel auf Ibiza. Mein Umfeld war äußerst skeptisch, ob ich denn in einem Hotel auf Ibiza überhaupt spanisch lernen würde. Obendrein wurde mir prophezeit, dass sich meine Spanien-Liebe bald auflösen würde, da es durchaus ein Unterschied ist, ob man in einem Land Urlaub macht, oder in der Hauptsaison in einem Hotel arbeitet.

Von der Theorie zur Praxis…

Ich lies mich nicht beirren und startete im Juni 1997, zwar mit Bauchweh, aber stark entschlossen auf die Insel und einer der unvergesslichsten Sommer nahm seinen Lauf. Einquartiert in einem kleinen Zimmer im Hotel-Keller und in Gesellschaft seltsamer Insekten startete ich meinen Dienst an der Bar und schloss bald Freundschaft mit zwei ibicenkischen Kolleginnen, die ich nach dem Hoteldienst jedes Wochenende auf ausgiebige „Rundreisen durch das nächtliche Ibiza“ begleiten durfte. Kurzum – es war ein traumhafter Sommer in dem ich nicht nur Freundschaft mit der Insel, sondern auch mit vielen interessanten Menschen schloss. Eine Freundschaft hat sich über die Jahre bis heute gehalten, mit ein Grund, warum mich die Insel einfach nicht los lässt und sich die Ibiza-Leidenschaft schon auf den Rest meiner Familie übertragen hat.

Ibiza forever

Im Jahr nach dem Hoteljob verbrachte ich abermals einige Wochen auf der Insel um bei Freunden in der Autovermietung zu jobben. Ab diesem Zeitpunkt beschränkten sich meine Aufenthalte auf Urlaube, anfangs mit meinem Liebsten alleine und seit einigen Jahren als Familie. Somit habe ich auf Ibiza sämtliche Zielgruppen durchgemacht – vom der nächtlichen Club-Szene bis hin zur „Sandburgen-Szene“.

Es-Vedra

Meine Familie

Meine Familie ist seit dem heurigen Jahr auf 5 Personen angewachsen – zu uns Eltern gehören noch Moritz (8), Hanna (6) und Baby Julius (gerade 9 Monate). Wir pilgern seit  Jahren immer nach Ibiza, weshalb meine Großen lange Zeit geglaubt haben, das Ausland besteht nur aus dieser Insel. Mit den kids haben wir mittlerweile auch jene Orte kennengelernt, die wir zu zweit nie besucht hätten. Wer liebt es nicht mitten in Ibiza Stadt an einer der stark befahrensten Straßen in einer internationalen Fastfood-Kette zu sitzen, nur weil es hier Spielzeug zum Essen dazu gibt? In ein landestypisches, nettes Restaurant mit traumhaften maritimen Spezialitäten kann schließlich jeder gehen ;)

Bloggen – Warum?

Wie gesagt, seit einigen Jahren finde ich mich in der Zielgruppe – Familie mit Kindern – wieder und musste immer wieder feststellen, dass es im Web an guten Tipps für Aktivitäten die vor allem aktuell sind mangelt. Deshalb möchte ich in diesem Blog unter anderem die Insel aus dem „Mutter-Auge“ betrachten und euch meine Erfahrungen und Anregungen weitergeben. Denn wir wissen alle: sind die Kinder zufrieden und glücklich, dann können auch wir Eltern einen entspannten Urlaub genießen. Begleitet mich auf meinen Entdeckungsreisen, mal durch die Brille der Familie, mal auch einfach nur so – es gibt viele interessante Themen rund um die 4 Inseln.

Sonja_Ritmocars